Veröffentlicht in Unterwegs

Wenn Hamburg ruft, dann komme ich.

Achtung: Dieser Beitrag enthält Werbung.

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Vor etwa vier Monaten startete ich diese
s Blog, es ist meine absolute Herzenssache. Für mich stand immer fest: Ein Punkt meines Masterplans ist es, mein eigenes Buch zu veröffentlichen. Aus meiner Küche, mit meinen Geschichten und meinen Rezepten.
Ich habe keine Ahnung
, wo mich diese Reise hinführen wird, aber ich bin gespannt, welche Wege ich einschlage. Jeden Tag kommen neue, sensationelle Ideen und Projekte dazu. Niemals habe ich gedacht, das es so schnell vorwärts geht, in so einem riesigen Tempo. Was soll ich sagen? ICH LIEBE ES.

Inspirationen holt man sich ja bekanntlich vielerorts. Ich bin sehr froh, dass ich an diesem einen Mittwoch die Zeitschriften „LECKER“ und „Mutti kocht am besten“ in den Einkaufskorb gleiten ließ. Es waren meine ersten Ausgaben überhaupt. Ich wollte Ideen sammeln, fürDekorieren und Fotografieren.
Beim Blättern
 stieß ich auf die Anzeige: Food-Video-Seminar zu gewinnen

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Pah, dachte ich mir, es läuft ja auch! Genau das, was ich noch lernen muss. Alles, was ich zu tun hatte, war, ein Rezept zu schreiben mit einem Käse, den ich bis dato noch gar nicht auf dem Schirm hatte: Comté, ein französischer Rohmilchkäse.
Was ja nicht ist, kann ja noch werden. Zack, 
schon stand ich im Supermarkt vor dem Käseregal. Und ab da nahm alles seinen Lauf.

Wie Ihr mittlerweile wisst, bin ich ja für Eskalationen in der Küche bekannt. Gehe grundsätzlich ohne Einkaufszettel in die Geschäfte und plane spontan aus dem Bauch heraus das Essen.
Ich 
verbrachte einen kompletten Tag in der Küche und alles drehte sich um diesen Käse. Am Ende standen ein Salat, Ravioli, gebratene Käseküchlein, ein Cordon bleu und das besagte Risotto auf dem Tisch.
Letztlich entschied ich mich, das Risotto-Rezept auf die Reise zu schicken  das Foto war so toll geworden, fand ich.
Geschmacklich war alles sehr lecker.

Es sollte die richtige Entscheidung sein. Die Nachricht erhielt ich samstags bei meiner ersten Tasse Kaffee:
Ich war eingeladen, auf die Liste der Gewinner des Blogger-Contest von Comté eingetragen 😉
 … Das Ganze fand in Zusammenarbeit mit der Bauer Media Group in Hamburg statt.
Was ein tolles Gefühl! Mit einem Mal war ich wach,
 lachte und tanzte. Wie cool ist das bitte!?

Schon der E-Mail-Verkehr im Vorfeld war total unkompliziert, das Hotel für mich war gebucht, ich sollte noch die Reiseverbindungen schicken und wenige Zeit später war mein Online-Ticket für die Deutsche Bahn im Posteingang meines E-Mail-Kontos.
Vom Bahnhof aus 
fuhr ich dann mit dem Taxi zum Verlag. Und wie sollte es auch anders sein  es schüttete wie aus Eimern. Was mir aber ein warmes Gefühl in die Brustgegend zauberte. HachHamburg eben. ❤

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Als erste Teilnehmerin nahm ich im 
Foyer Platz und wartete gespannt darauf, wer sich noch dazugesellen würde . Es wurde schließlich eine total gemischte und lustige Runde.
Wir fanden direkt den Draht zueinander und freuten uns gemeinsam auf unser Abenteuer.
Es ging los:

Die Begrüßung durch Ilka Wirdemann (Bauer Food & Foto Experts) und Herrn Schuster (im Namen von Comté unterwegs) war sehr herzlich. Kurz erläuterten sie noch den Tagesablauf. Dann starteten wir auch schon mit der Käseverkostung.

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Passend zum Käse wurden hervorragende Weine gereicht. Reinhold Schuster führte uns zumindest theoretisch, in die Käseproduktion ein. Wir lernten unter anderem, warum kein Comté gleich schmeckt und was es für Auflagen gibt, um überhaupt einen Käse wie diesen herzustellen. Von der Kuh über bestimmte Wiesen im französischem Jura-Massiv, den Bauern, den Käsemeistern bis hin zum Reifekellermeister wir erfuhren alles. Es machte Spaß zuzuhören und gleichzeitig bekam man Fernweh. Die Landschaft bei diesen glücklichen Kühen muss traumhaft sein.

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Jeder suchte sich „seinen“ Käse aus. Wir erhielten Kostproben der verschiedenen Reifegrade. Von all der Vielfalt auf meinem Teller entschied ich mich für zwei Favoriten. Der 18 Monate alte und der 36 Monate gereifte Comté hatten es mir angetan. Tatsächlich liegt jetzt immer ein Stück Comté im Kühlschrank und wartet auf seinen Einsatz. Und sei es „nur“ zum Wein zu gemütlicher Stunde.

Neben dem Käse war da natürlich noch die Redaktion:
Ich durfte die heiligen Hallen der Food-Redaktion besuchen, die Räume mit den Requisiten bestaunen,
 in die Testküche schnuppern, den Profis dort über die Schultern linsen, Tipps und Tricks aufsaugen und mich in die Redaktion verlieben.

Ich lernte, dass Storyboards Nerven retten, graue, schwarze und weiße Karten in der Fotografie ihre Daseinsberechtigung haben, worauf es bei der Stop-Motion (Filmtechnik) ankommt und folgende Sache  eine für mich wundervolle und die beste Sache überhaupt: Es werden dort keine Lebensmittel weggeschmissen, alles was gekocht, gebacken und zubereitet wird, wird tatsächlich auch gegessen.  Es wird zwar aufgefrischt, für Fotos, aber nicht mit Haarspray o. Ä. nachgeholfen, um die Speisen zum Glänzen zu bringen. Lebensmittelverschwendung ist eine Sache, die total indiskutabel für mich ist. Allein aus diesem Grund habt Ihr Euch mein Herz verdient!
Jede/r Mitarbeiter/in hatte eine Engelsgeduld beim 
Beantworten der vielen vielen Fragen.


Erschöpft vom Tag wurden wir ins Hotel 
gebracht, hatten noch schnell die Möglichkeit, uns frisch zu machen, und wurden dann weiter zum Abendessen gefahren. Ein Tisch war im East reserviert, einem Hotel direkt an der Reeperbahn. Ich kannte und mag es. Wir aßen gut und ließen den Tag ausklingen. Die ersten verabschiedeten sich gegen 22.00 Uhr. Es wurden Visitenkarten ausgetauscht, ich wurde von den Mitarbeitern gefragt, ob ich Lust hätte, so etwas öfter zu machen. Die Antwort könnt Ihr Euch denken 

Der Rest blieb noch.

Meine Erzählung endet hier an dieser Stelle. Ein bisschen Privatsphäre sei uns gegönnt. Ich verbrachte noch einen unglaublich ausgelassenen und lustigen Abend mit einer meiner Blogger-Kolleginnen und ein paar anderen Leuten.

 

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https://fraubpunkt.de/wordpress/

FrauBpunkt, so heißt das liebe Ding, und ich waren uns da einig: What happens in Hamburg, stays in Hamburg. 😉

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Es war ein vollkommen gelungener Tag. 

Eure Nic

 

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