Veröffentlicht in Essen und Trinken

Der Käsekuchen meiner Mama

Ich sitze bei gutem Wetter auf einer Hollywood-Schaukel im Schatten, Musik dröhnt aus den Kopfhörern und mein Mineralwasser ist eiskalt. Es könnte schlechter sein. Ich hatte mir vorgenommen, in den nächsten drei Wochen nur das zu machen, worauf ich spontan Lust habe. Mein Sohn genießt die ersten drei Wochen der Ferien mit seinem Vater – warum soll ich nicht einfach das Beste aus meiner freien Zeit machen? Es ist herrlich. Ich erlaube mir keinen Stress, und wenn ich was nicht will, sage ich nein! Manchmal braucht man eine Auszeit, für sich, um die Dinge wieder zu ordnen.
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Doch zurück zu meinem heutigen Arbeitsplatz
 – die Hollywood-Schaukel.

Nebenbei überarbeite ich die Liste der Rezepte, treffe zum 964
Mal Entscheidungen, die das Buch betreffen, und mache mir Gedanken um das Layout. Meine Visitenkarten sind gestern auch gekommen. Ich bin recht zufrieden, die anfängliche Panik ist weg. Ich kann es mir vorstellen und es gefällt mir sehr. In Gedanken blättere ich schon durch. Herrlich.
Es kommt alles
, wie es kommen soll.
Genau wie dieses Rezept, welches ich Euch heute mitgebracht habe.

Unschlüssig über das morgige Rezept
 machte ich mich auf den Weg in den Garten. Ich bin bekennende Gartenbesetzerin, dachte mir aber heute, es sei nur freundlich, mal eben Bescheid zu geben, dass ich jetzt die Hollywood-Schaukel für meine Zwecke nutze.
Ich klingelte an der Tür und meine Mutter öffnete mit einem ihrer typischen Sätze, den sie schon damals immer sagte: „Was klingelst du? Ich habe keine Zeit, ich hatte noch so viele Eier, ich backe jetzt einen Käsekuchen.“ (Irgendwo muss ich es ja her haben … 🙂 Einen kleinen Seitenhieb in meine Richtung konnte sie sich auch nicht verkneifen. Für meine Mutter gab eine neue Küchenmaschine, die alte hatte ihren Geist aufgegeben und jetzt steht dort eine weiße Kitchen-Aid. Sie weiß, ich hätte auch gerne eine. Jedoch zurzeit einfach noch nicht den Platz in meiner Küche. Aber es gibt schon einen Plan … natürlich gibt es den …
Da witterte ich meine Chance! Ich lass Mama die Arbeit in der Küche erledigen und es gibt heute das Rezept, nach dem sie immer backt. Mit weniger Fotos als gewohnt, denn Arbeitende soll man ja nicht aufhalten und die Kamera liegt zuhause. Zwischendurch gab es dann sogar noch einen Salat. Meine Mama ist halt die Beste…
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Wo genau dieses Rezept herkommt, kann ich nicht sagen, es ist eins der vielen Rezepte aus der Sammlung meiner Mutter. Sie hat ganze Ordner voll Zettel wie diesen. Ich liebe diese Rezepte, kein Tamtam, nur das Nötigste beschrieben, so lernte ich kochen.

Was Ihr benötigt und wie das Ganze funktioniert, findet Ihr auf dem folgenden Foto.

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Also, viel Spaß beim Backen, es ist ein super leckerer Käsekuchen. Ich fahre jetzt Käsekuchen essen. ❤️ 

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