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Rosa ist doch gar nicht meine Farbe und meine erste Blogparade


Es war verrückt, das komplette letzte Jahr! Manchmal habe ich das Gefühl, ich stehe neben mir und schaue dem Ganzen erneut von der Seitenlinie aus zu. Es ist unglaublich, was ich bis jetzt erreicht und geschafft habe. Ganz viel spielt sich hinter den Kulissen ab. Am Anfang war diese eine Idee: Ich schreibe endlich mein Kochbuch und erfülle mir damit einen meiner größten Träume. 


Jetzt gibt es tonnenweise Material, ganz viele tolle Projekte, an denen gearbeitet wird, und manchmal fällt es mir echt schwer, mein Vorhaben für mich zu behalten, da ich oft einfach nur die ganze Welt umarmen möchte. Alles ergibt plötzlich einen Sinn. Es ist einfach da, alles, was ich immer machen wollte. Ich kann mich selbst verwirklichen und arbeite an meiner Herzenssache. 

 

Es gibt sogar einen 5-Jahres-Plan von mir – verrückt, wenn man mich kennt.

 • Wo sehe ich mich in 5 Jahren?

• Was mache ich in 5 Jahren beruflich?

• Was will ich in den nächsten 5 Jahren erreichen?

• Wie werde ich das erreichen?

• Was will ich erleben, welche Dinge will ich sehen, was will ich ausprobieren?

Und ich weiß genau, dass ich das alles erreichen werde – naja der Lapdance von Channing Tatum dürfte sich schwieriger gestalten, als gedacht, aber bei all dem Tun wird man ja wohl noch Träume haben dürfen… 🙂

 

Wer mich kennt, weiß, dass das alles vor ein paar Jahren, mit mir, noch nicht möglich war. Leben und Fehler gehören halt zum Leben dazu. Und irgendwann erreichte ich den Punkt, wo ich nicht mehr andere, sondern ausschließlich mich reflektierte. 

Schnell stand das Ergebnis fest: Ich bin ’ne gute Partie, die nur ein bisschen poliert werden musste – wer hätte das gedacht? 

 

Das bringt mich auch schon wieder zum eigentlichen Thema meines heutigen Posts: 

Die Farbe rosa ist eigentlich so gar nicht meine. Und dennoch habe ich jetzt ein zauberhaftes Bild zu Hause. Das ich Dir natürlich zeigen möchte:


Dieses Bild ist meine Baseline des letzten Jahres. Und es kam genauso überraschend wie auch passend in mein Leben – wie all die großartigen Dinge, die gerade passieren. 

Diese wundervolle Blogparade zum Beispiel.  

Die zauberhafte Andrea aus dem @dreiraumhaus hat in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Unternehmen @posterlounge zur Blogparade aufgerufen. Und ich bin wahnsinnig froh und stolz, auch ein Teil dieser Blogparade sein zu dürfen.  

Wie das alles funktioniert, hat sie liebevoll auf Ihrem Blog erklärt: 

Sucht Euch im Onlineshop von Posterlounge euer Lieblingsmotiv aus und schickt euren Bildwunsch an info@posterlounge.de (dort kümmern sich Anika & Chantal um euch)

Nach Erhalt des Bildes habt Ihr 10 Werktage Zeit, einen Blogbeitrag über Euer Bild zu schreiben, in dem Ihr erzählt, warum Ihr es gewählt habt, was es für Euch bedeutet oder wofür Ihr es gerne verwenden möchtet.

Ihr nominiert 3 Blogger, die als nächstes „am Zug“ sind und sich innerhalb von 3 Tagen mit ihrem Wunschbild bei Posterlounge zurückmelden müssen.

Nominieren könnt ihr Eure Nachfolger, indem ihr sie in eurem Beitrag aufruft und am besten auch bei Facebook, Instagram, Twitter & Co.mit dem Hashtag #aheart4art darauf aufmerksam macht.

Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer für einen Posterlounge-Gutschein über 50 €, den er unter seinen Lesern verlosen kann, die seinen Post kommentieren.

Quelle: www.dreiraumhaus.de (unbedingt den Blog lesen und anschauen, Andrea ist ein alter Hase und vor allem ist sie echt <3)

Es gibt sogar noch was zu gewinnen wie Du siehst. Viel Glück dabei. Kommentiere einfach den Beitrag bei Instagram oder Facebook und hüpfe in den Lostopf. ❤

Ich bin dem Aufruf gefolgt. Hatte super netten Kontakt mit Chantal, die einem bei Fragen zur Seite steht, oder wenn im Zuge dieses Events mal Hilfe benötigt wird. Überhaupt ist das ganze Unternehmen toll. Vom Anfertigen bis zum Versand ging alles super schnell. Das einzige Manko? Die riesige Auswahl macht es einem wirklich nicht leicht. Ich hatte mit meinem Bild echt Glück! Es passte alles, es sollte mein Bild werden. Zur Zeit kämpfe ich aber mit der Auswahl der kommenden Bilder, das Wohnzimmer braucht noch ein Makeover. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. 🙂 


Seid gespannt….

Zum Schluss möchte ich aber nochmal auf meine Nominierten hinweisen. Wir lernten uns durch Veranstaltungen kennen und schätzen. Ich habe hier auch das Los entscheiden lassen, denn toll sind sie Alle. 

Das sind: 

Susanne von http://www.meinkleinerfoodblog.de

Christian von http://www.erdbeeren-und-anderes-gemuese.de

und 

Martina mit Dieteenx von http://www.fraubpunkt.de

Dieser Bericht entstand in einer bezahlten Kooperation mit dem Online-Shop:

http://www.posterlounge.de

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Herzlich willkommen, Neuanfang

Wenn ich für das Buch oder den Blog schreibe, gebe ich eine Menge von mir preis. Das ist mir bewusst. Dennoch entscheide ich genau, was ich teilen möchte und was privat bleibt. Heute möchte ich ein bisschen erzählen …

Ich höre Musik und sitze gerade inmitten von Fotos von mir. Aus den unzähligen Shootings, die ich hatte. Um zu sortieren und selektieren, ob ich was für das Buch gebrauchen kann. Wenn ich ehrlich bin, erkenne ich mich nur noch auf den wenigsten. Klar, oft sind es Rollen, in die man für diese Fotos schlüpft. Dennoch, das bin ich nicht mehr. Gespannt bin ich, was bei den nächsten Shootings rauskommt. Denn die daraus resultierenden Bilder werden zu 100 %, wie ich sie möchte, für meine Herzenssache. Also müssen sie auch zu 200 % authentisch werden. Da bin ich Perfektionist. Ich bin diesmal Auftraggeber.

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Bei der Durchsicht werde ich gleichzeitig ein bisschen melancholisch.
Ein Freund sagte mal:
 Deine Fotos liebe ich, aber viel mehr liebe ich dich, wenn du bist wer du bist und natürlich dabei. Denn auf diesen Fotos, das bist du nicht.“  Damals wusste ich diesen Satz nicht zu schätzen, tat ihn ab – ja, ja, ist klar …
Heute, viele Jahre später, weiß ich, was er gemeint hat.
Ich war immer genug, wenn wir essen waren und ich meine High Heels trug, oder wenn ich morgens in Unterwäsche verschlafen mit einer Tasse Kaffee auf der Arbeitsplatte saß.  Es ging nie darum
, wie ich aussehe. Es ging um mich.

Als ich im Herbst  mit der Arbeit an meinem Buch begann, begann die Zeit meines Lebens. Eigentlich wollte ich mir doch nur einen Traum erfüllen und mein eigenes Kochbuch schreiben. Jetzt sammeln sich so viele Texte und Rezepte, dass es fast schon für zwei verschiedene Bücher reichen kann.

Da war er endlich, der lang ersehnte Neuanfang. Es war, als legte jemand den Schalter in meinem Kopf um. Klick, jetzt ist es mal Zeit, an dich zu denken und nicht an andere. Ab da ging es stetig aufwärts. Jeden Tag. Man kann fast behaupten,ich wäre fertig. Ich trennte mich endgültig von dem, was mir nicht gut tut. Menschen, Emotionen, Eigenarten und Eigenschaften, die mir nicht an mir gefielen. Fing an, ganz neu zu fühlen und zu leben. Klingt irgendwie wie aus einem RosemundePilcherFilm, aber ich weiß es gerade nicht besser zu beschreiben.

Ich verstelle mich nicht mehr, nur um Leuten zu gefallen. Ich sage, was ich denke, jedem. Ich habe ordentlich aufgeräumt und umgeräumt in mir. Das hat mich ein paar anstrengende Jahre gekostet. Aber was sind ein paar Jahre, wenn jetzt noch mein ganzes Leben vor mir liegt. Früher war mir wichtig wer mich mag. Heute: WHO CARES!!

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Mein Herz steht mir und anderen wieder offen, was für eine Menge Verwirrung sorgt. Plötzlich beginnt man wieder zu fühlen und zu leben, da spielt einem schon mal das viele Serotonin Streiche bei der Wahrnehmung.
Man sollte nie zu viel auf einmal wollen. Zumindest gilt das für mich, denn das block
iert mich. Das weiß ich jetzt.

Heute genieße jeden einzelnen Augenblick eines jeden Tages, eines jeden Wochenendes, eines jeden Roadtrips  ohne Reue. Denn das ist es, was ich in diesem Moment wollte.

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Natürlich wünscht man sich zwischendurch auch mal zu kuscheln oder jemanden zu haben, der auf einen wartet, aber ist es verwerflich zu behaupten, dass es jetzt aktuell nicht in meinen Plan passt und nicht die Zeit für eine Beziehung ist, weil ich noch bis zum Frühjahr soviel erleben möchte?  Ist es verwerflich wenn man das Single-Sein genießt, da man auf Niemanden Rücksicht nehmen muss? Oder ich es lieber genieße, Menschen kennenzulernen und Gespräche zu führen, über alles, was das Leben so bereit hält? Oder mal ein Wochenende zu zweit verbringen, weil es eben passt und man zusammen was erleben will?

Nein, solang niemand dabei emotional zu Schaden kommt, soll  man das machen, worauf man Lust hat. Jeder!

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Ich hasse Menschen…

So oder so ähnlich muss es in den letzten Jahren geklungen haben, wenn ich mir einredete, ich sei anders, als ich wirklich bin. 

Damit ist hier und heute auch Schluss. Immer wieder beantwortete ich die lästige Frage, warum ich denn Single sei, mitWeil ich Menschen hasse.

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Das war der einfachste Weg, Ruhe zu haben. 

Es gibt nicht viele Menschen, die wissen, wie ich eigentlich bin. Vielleicht machen sich auch nur wenige Menschen Mühe, hinter die Fassade zu blicken. Gefühle wollte ich einfach nicht ausdrücken, aber ich habe zu jeder Lebenslage mindestens ein Lied, welches absolut das beschreibt, was ich gefühlt habe.

Das ändere ich heute einfach, heute erzähle ich:

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Ich denke zu viel, vertraue zu viel, rede zu viel, stehe mir selbst im Weg, habe eine große Klappe, liebe Sarkasmus, redete mir ein, lieber allein zu sein, bin oft zu gutmütig und wurde genau wegen diesen Eigenschaften oft enttäuscht. 

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, kann ich diesen auch mal zugeben, gerade in Bezug auf Menschen oder Entscheidungen. 

Ich hasse zum Beispiel Neid, Missgunst, Oberflächlichkeit, Sturheit und Ungerechtigkeit. Warum, zum Beispiel, fällt es so vielen Leuten so schwer, sich für andere zu freuen? 

Da flippe ich aus, rede schneller, als ich denke und eskaliere in der Öffentlichkeit, wenn es emotional notwendig ist. 

Eine explosive Mischung, wie Ihr Euch denken könnt

Wenn es mir schlecht geht, werde ich ruhig und kann mich auch schon mal eine Weile nicht melden. Ich mache viele Dinge mit mir allein aus. Was nicht immer lustig und einfach ist. 

Aber hat nicht jeder seine eigene Form der Geisteskrankheit? 😊 

Ich machte mir viel mehr Sorgen um den Umstand, was denn wohl Leute über mich denken, statt einfach so zu leben und das zu machen,wonach mir der Sinn steht. 

Warum machen wir uns nur so viele Gedanken, was andere Menschen über uns denken? Und wie lange machen wir uns diese? 

Dabei reden Menschen. So oder so. 

SO WHAT!?

 

Sie reden, wenn es einem schlecht geht, und sie reden, wenn es einem gut geht. Sie reden, wenn man mit Depressionen zu kämpfen hat, und sie reden, wenn man Depressionen überwunden hat. 

Einige reden selbst noch, wenn man Jahre keinen Kontakt hat, weil man diesen abgebrochen hat. Wenn man sich schon gar nicht mehr kennt, weil man sich mit den Jahren  verändert hat. Aber sie reden  🙄Wie bezeichnet man diese Menschen denn dann? Sind das Fans, Stalker oder stimmt vielleicht hinter deren eigener Haustür so vieles nicht?! 

Ich machte mir diese Gedanken, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich anfing,mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Mittlerweile liebe ich mich und kann auch super mit mir allein sein. 

Ich habe Jahre hinter mir, auf die ich nicht stolz bin, bin 36 Jahre, geschieden mit Kind. Klar wünscht man sich für sein Kind alles andere als getrennte Eltern, das könnt Ihr mir glauben. Letztendlich entschloss ich mich – für mich – zu diesem Schritt. Und endlich, nach vier Jahren, kann ich stolz sagen: Es war eine Entscheidung für MEIN Leben. 

Ich glaube, als Mutter trennt man sich weniger schnell, weil man seinem Kind nicht das Herz brechen möchte. Man lässt lieber das eigene zerbrechen. Doch auch wenn es für das Kind alles andere als einfach war, sind glückliche Eltern doch die besseren Eltern, wie ich finde. Manchmal geht das leider nur getrennt. 

So kam es dann auch. Ich trennte mich von meinem Ex-Mann. 

Ab diesem Tag ging er los, der Kampf um mein Leben. Ich suchte für mein Kind und mich eine kleine Wohnung. Forderte weder für mich noch für unser gemeinsames Kind Unterhalt – bewusst. Ich wollte glücklich werden. Das Einzige was mich durchhalten ließ, war die Liebe zu meinem Kind. Und die Fortschritte in unserer Wohnung. Nach und nach wurde sie zu unserem sicheren Rückzugsort. Man befindet sich in so einer Lebensphase im Krieg. Mit sich, der Familie, sogar mit vermeintlichen Freunden. Das Gute an der ganzen Sache istdass die falschen Menschen gehen. Das Tollste: Die Menschen, die bleiben. Die sich auch in meiner Abwesenheit stets für mich eingesetzt haben. Das sind Freunde. Freunde sind Menschen, die Ängste und Sorgen genauso behüten wie Geheimnisse, die einen so lieben und akzeptieren,wie man ist, die Fehler verzeihen und ständig nach Lösungen suchen,wenn es mal Probleme gibt. 

Das Einzige was noch ein bisschen hinterher hinkt, ist dieser Liebeskram 🙄

In Liebesdingen bin ich eine der größten Naturkatastrophen. Das muss ich jetzt auch mal offen zugeben. Da benötige ich quasi einen Herzschrittmacher, der einspringt, wenn Herz und Hirn sich einig sind und die Arbeit einstellen. Das passiert zum Beispiel, wenn ich jemanden toll finde. 

Dann verlässt mich der Löwenmut, solang bis mir mein Gegenüber im besten Fall mit dem Zaunpfahl vor die Stirn schlägt, um mir den obligatorischen Wink mit diesem zu geben, dass er auch auf mich steht. Dann hat er aber auch alles richtig gemacht und sich nicht erschrecken lassen. Verschrecken kann ich gut, denn dann muss ich nicht darüber nachdenken, ob mir eventuell wieder das Herz gebrochen wird. Klappt aber nicht immer  Es gibt einzelne abgebrühte Exemplare, die das nicht interessiert, die bleiben dann. 😍Irgendwas ist immer  😂Überwindet man meine Hürde, wird man dafür aber belohnt: Zack, da sind wir dann wieder, ich und mein großes Herz. Wir sind: sarkastisch, ironisch, sensibel, gefühlvoll, emphatisch, hilfsbereit, selbstreflektiert, lebensfroh, grantig, morgenmuffelig, abenteuerlustig, wissbegierig, zu den beklopptesten Streichen aufgelegt, kuschelig und sowieso sehr warmherzig. Wir haben sogar ein geheimes Liebeslied (wer hätte uns DAS zugetraut?). Es handelt davon, wie wir uns die Zukunft vorstellen, was wir wollen, mein Herz und ich. Was wir bisher in keiner Beziehung gefunden haben, woran wir aber trotzdem jeden Tag glauben. ❤

Das zu nennen, ist aber dann, selbst heute, doch zu privat. 😉

Auf die letzten Jahre geschaut lässt sich abschließend sagen:

Ich machte mir diese Gedanken, bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich anfing, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, dann muss doch die Mauer abgerissen werden, die man aufbaute, um nicht wieder verletzt und enttäuscht zu werden, oder? 

Also, weg damit. 

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-Ende-